Totenscheine über Teilnehmer am spanischen Feldzuge
Nach mehreren von der Detmolder Regierung im Jahre 1811 an die Bückeburger Regierung übersandten Totenscheinen, starben außer den in Liste 4 schon vermerkten Soldaten in den Monaten Oktober bis Dezember 1810
- der beigefügte Ortsname ist Geburtsort -
in Gerona:
Christian Rust, Vehlen
Koporal Lahmann, Bückeburg
E. W. Brinkmann, Achum
Hr. Anton Witte, Sülbeck
Fr. Vogelsang, Bückeburg
Fr. Wiese, Bückeburg
Karl Ruhe, Bückeburg
Julius Jäger, Bückeburg
Konr. Pöhler, Dalbke
Christian Kaltpan, Blomberg
Fr. Lobecke, Herford
in Collioure:
Korporal Kuhlmann, Ahnsen (?)
in Perpignan:
W. Steinsiek, Steinbergen 19
in Barcelona:
Wilh. Wischhöfer, Großenheidorn, 2. Juni 1810
in Cadix:
Anerbe Hans Heinr. Heine Kuckshagen 3
in Toulouse:
Heinr. Chr. Meier, Laßbruch (Lippe)
Auch verstarben in Spanien:
Hans Harm Bruns, stv. für Tielking, Lauenhagen 2
Soldat Ebeling und Schweer, Bergkirchen 17
Von den beiden Brüdern Weihmann, Ahnsen 4
von Mevert, Ahnsen 8
von Joh. Kord Ludw. Wesemann aus Messenkamp (Lippe)
von Heinr. Phil. Krull aus Bergkirchen 8
heißt es, sie wären bis 1812 nicht zurückgekommen.
Im Sommer 1813 wurde Georg Heinrich Wöhler (s. Liste 5, Nr. 68) reklamiert, der 1810 von den spanischen Insurgenten, nachher von den französischen Truppen gefangen genommen wurde und seit 1812 im Kriegsgefangenenlager zu Cambrai (Nordfrankreich) sich befand.
Soldat Christ. Beinke aus Großenmarpe stürzte im August 1810 in einem als Hospital eingerichteten baufälligen und zerschossenen Hause zur Gerona durch ein von einer Bombe geschlagenes Loch in der Treppe und verletzte sich schwer, Soldat Schweer aus Wölpinghausen fand dabei seinen Tod.