Kirche Mariae Magdalenae in Lauenhagen



Die Erbauung der Mariae-Magdalenae-Kirche geht zurück auf das Jahr 1253 und steht somit seit fast 750 Jahren mit ihren alten Sandsteinmauern im Mittelpunkt des Dorfes. Umgebaut wurde sie im 17. Jahrhundert, als das Gebäude aufgrund anwachsender Gemeindemitglieder einer Erweiterung bedarf.

Seit 1968 trägt der Turm der Kirche zu Lauenhagen einen Kupferhelm. Gleichzeitig wurde das Mauerwerk neu gefugt. 1994 erhielt die Kirche ein neues Dach aus Solling-Sandsteinplatten, die traditionelle Dacheindeckung für alte Kirchen.

Die älteste Glocke der Kirche wurde im Jahre 1493 von Harmen Vogel, einem Soester Bürger, gegossen und gehört der spätgotischen Zeit an. Eine Kirchturmuhr wird bereits in alten Kirchenrechnungsbüchern im Jahre 1732 erwähnt.






Bis ins Jahr 1907 war der um das Gotteshaus liegende Kirchhof gleichfalls Begräbnisort der Gemeinde. Heute erinnern daran einzelne Grabsteine, die an beiden Längsseiten der Kirche stehen. Im Jahre 1948 wurde der alte Kirchhof durch Pastor Hinz zu einer Grünanlage umgestaltet. Der neue Friedhof enstand 1907 außerhalb des Dorfes im Osterfeld am Mühlenwege.





Vor der Kirche erhebt sich heute das Kriegerdenkmal, das an die Gefallenen und Vermißten der beiden Weltkriege erinnert.


Im Innern der Kirche zeigt sich eine Kanzel aus der frühen Renaissance, auf der sich auch das Nesselblattwappen befindet und ein Altar aus dem Barockzeitalter.






Die älteste Nachricht über die Lauenhäger Kirchenorgel stammt aus dem Jahre 1727. Im Jahre 1977 erhielt die Kirche eine neue Orgel mit 936 Pfeifen. Der Orgelprospekt ist historisch. Er wurde in den vergangenen zwei Jahrhunderten mehrfach übermalt, jedoch wurde die ursprüngliche Farbgebung und Schönheit aus der Zeit um 1750 inzwischen freigelegt und renoviert.





Das Kirchspiel Lauenhagen besteht aus den Ortschaften Lauenhagen, Hülshagen und Nienbrügge.


Im Pfarrarchiv lagern die Kirchenbücher mit Daten aller Getauften, Getrauten und Verstorbenen seit dem 01. Januar 1666.

Transkriptionen dieser Bücher finden Sie auf den Internet-Seiten von Karen Rowe.


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